Museen in München: Bayerisches Nationalmuseum - Freizeittipps in München

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Bayerisches Nationalmuseum Aussenansicht
Bayerisches Nationalmuseum Aussenansicht


Museen in München: Bayerisches Nationalmuseum


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Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen europäischen Museen, die sowohl der Bildenden Kunst als auch der Kulturgeschichte gewidmet sind. Wichtigstes Herkunftsgebiet der vielseitigen Bestände, die einen Zeitraum von der Spätantike bis zum beginnenden 20. Jahrhundert umfassen, ist Süddeutschland mit dem Schwerpunkt Bayern. Der Grundstock der Sammlungen jedoch geht auf den weit über die Landesgrenzen hinausgreifenden Kunstbesitz der Wittelsbacher zurück.

Das Museum wurde 1855 durch König Maximilian II. gegründet. Seit 1867 war es in dem nach Plänen von Eduard Riedel errichteten und heute vom Völkerkundemuseum genutzten Gebäude an der Maximilianstraße untergebracht. Schon nach wenigen Jahrzehnten erwies sich das Raumangebot als zu klein für die rasch wachsenden Bestände. Ab 1894 entstand nach den Entwürfen von Gabriel Seidl ein weitläufiger Neubau an der Prinzregentenstraße, der 1900 eingeweiht wurde. Seidls Nationalmuseum gehört zu den bedeutendsten und originellsten Museumsbauten seiner Zeit. Trotz erheblicher Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist der ursprüngliche Rundgang durch die verschiedenen kulturgeschichtlichen Epochen in stilistisch auf die Sammlungsobjekte bezogenen Ausstellungsräumen erhalten geblieben.

Das Hauptgeschoss beherbergt in einer imposanten Folge historischer Interieurs kostbare Gemälde, Holzskulpturen, Bronzen, Elfenbeine, Tapisserien, Möbel, Waffen und Kunsthandwerk vom frühen Mittelalter bis zum Rokoko. Weiterhin sind die einzigartigen und besonders reich vertretenen Meisterwerke süddeutscher Bildschnitzerkunst von Hans Multscher, Tilman Riemenschneider und Hans Leinberger hervorzuheben. Der Rundgang durch die Kulturgeschichte setzt sich im Obergeschoss mit den Stilepochen vom Klassizismus bis zum Jugendstil fort, die durch Skulpturen, Möbel, Porzellane und Gläser eindrucksvoll vor Augen geführt werden. Ausgewählte Fachabteilungen präsentieren die Sammlungen der Musikinstrumente und Spiele sowie das effektvoll aufgebaute Tafelsilber des Hildesheimer Fürstbischofs aus dem 18. Jahrhundert. Im Untergeschoss erwarten den Besucher die volkskundliche Abteilung mit Möbeln und Hafnergeschirr aus Bayern sowie die weltberühmte Krippensammlung mit Beispielen des 17. bis 19. Jahrhundert aus dem Alpenraum, Neapel und Sizilien.

In einem jüngst sanierten Gebäudetrakt des Museums wird die Sammlung des Berliner Justizrats Dr. Gerhard Bollert, die letzte große deutsche Privatsammlung mittelalterlicher Skulptur, als singuläres Dokument der Sammlerkultur des frühen 20. Jahrhunderts, gezeigt.




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Museen in München: Bayerisches Nationalmuseum

Öffentliche Verkehrsmittel:

U4/U5(Station Lehel),Tram Linie 17, Bus 100 (Station Nationalmuseum)


Parkplatzmöglichkeiten:

Parkplätze in den umliegenden Straßen und hinter dem Haus der Kunst (gebührenpflichtig)


Eintrittspreise:

Eintritt Museum und Sammlung Bollert 5 EURO, ermäßigt 4 EURO (für Sonderausstellungen gelten besondere Tarife)


Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr, Donnerstag 10-20 Uhr


Gastronomie:

Restaurant vorhanden


Museum eingeschränkt barrierefrei



Museen in München:
Bayerisches Nationalmuseum

Prinzregentenstraße 3
80538 München

Informationen und Buchung
von Führungen unter 089 21 12 42 16

bay.nationalmuseum@bnm.mwn.de
www.bayerisches-nationalmuseum.de




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